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Wer oder was ist eigentlich ein Crossdresser?

Erstellt in Fetisch-Welt von Miss Passion am 26.Juli 2012

Symbolfoto Crossdresser - TransgenderDer Ausdruck “Crossdressing” beschreibt das Bekleiden mit gegengeschlechtlicher Kleidung, also dass ein Mann sich wie eine Frau kleidet – Autogynophilie, Transgender oder wie aus der Transsexuellen-Szene bekannt – und eine Frau sich wie ein Mann.

Allerdings geht es dabei nicht nur um die Kleidung an sich, sondern vor allem um das Gefühl und für manche auch um die geschlechtliche Stimulation. Dabei werden bestimmte Arten von Unterwäsche angezogen, die optisch das Geschlecht umwandeln und das Gefühl des Gegengeschlechtlichen intensivieren. Auch Gesichtsmasken und Ganzkörperanzüge gibt es für die Liebhaber dieser speziellen Ankleidungsform.
Perücken, Schminke oder bei Frauen ein angeklebter / gemalter Bart können das Gefühl unterstützen. Wie auffällig das Ganze sein darf, ist individuell sehr unterschiedlich. Manche tragen die Wäsche auch nur drunter und werden durch das Gefühl erregt, dass keiner ahnt, dass sie unter ihrem maskulinen äußeren Erscheinungsbild ein feminines Geheimnis hüten.
Wie lange und intensiv der Einzelne diese Liebhaberei auslebt, ist ganz unterschiedlich. Manche tragen ihre “Verkleidung” nur zu Festen, für andere sind die Outfits und das Ausleben eine Flucht aus dem Alltag, für wieder andere ist das Leben mit dieser Vorliebe in der Öffentlichkeit gang und gäbe.

Sexuelle Vorlieben haben hier im Sinne der Homosexualität übrigens meist keine Bedeutung. Nicht jede Frau, die sich als Mann verkleidet, steht auf Frauen und wünscht sich ein anderes Geschlecht. Dasselbe gilt für Männer, die gerne den Rollentausch praktizieren, auch hier ist nicht davon auszugehen, dass der Crossdresser schwul ist.

Zwei BDSM-Varianten des Crossdressings finden sich bei der TV-Zofe und der erzwungenen Feminisierung wieder.

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Atemreduktion: Die Gefahren

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 7.Juni 2011

Atemreduktion GefahrenNachdem ich Euch letztens die bizarre Lust an Atemkontrollspielen vorgestellt habe, möchte ich auch mal auf die Risiken dieser ganz speziellen Sex-Technik eingehen.

Ein oft diskutiertes Risiko ist das sogenannte Karotis-Sinus-Syndrom. Es ist gekennzeichnet durch ein kurzzeitiges Aussetzen des Herzschlages und Bewusstlosigkeit. Ausgelöst wird es durch Druck auf die Karotisarterie im Bereich der Gabelung dieses Gefäßes am Hals. Hier sitzen Sensoren, die für den Blutdruck zuständig sind und bei Kompression einen zu hohen Druck melden. In der Folge versucht der Körper den Überdruck zu regulieren, so dass der Blutdruck kurz stark abfällt. Ist die Einwirkung des Drucks von außen beendet, steigt auch der Blutdruck des Opfers wieder. In der Regel erholt sich der Körper also wieder von dem durch den Reflex ausgelösten Vorgang. Jedoch solltet Ihr in einem solchen Fall das Atemkontrollspiel abbrechen und in Zukunft auf Varianten ausweichen, die diesen Knotenpunkt nicht reizen.

Die die Reduktion oder gar Unterbrechung der Atmung kommt es zu einem Sauerstoffmangel im Körper, den rauschartigen Zustand auslöst. Dieser Mangel ist jedoch nicht ganz ungefährlich. Beim Herzen kann er zu Extrasystolen führen, die während des Spiels so gut wie nicht zu erkennen sind. Diese Rhythmusstörung kann jedoch bis hin zu Kammerflimmern, also dem Herzstillstand, führen und ist somit genauso gefährlich wie schwer zu diagnostizieren.

Sauerstoffmangel im Gehirn führt zum einen zu einem leicht euphorischen Zustand und sorgt auch für intensivere Orgasmen. Jedoch ist der Mangel auch hier mit erheblichen Risiken verbunden. Wird die Sauerstoffzufuhr etwa ganz unterbrochen, ist schon nach wenigen Sekunden mit Bewusstlosigkeit, nach spätestens drei Minuten mit irreversiblen Schädigungen des Gehirns zu rechnen, die im schlimmsten Falle sofort oder auch noch Stunden oder Tage später zum Tod führen können.  Neben der einmaligen, langen Einwirkung kann auch wiederholter Sauerstoffmangel das Gehirn schädigen. Am anfälligsten ist dabei die Großhirnrinde, da sie den höchsten Sauerstoffbedarf des Organs hat.

Eine indirekte gefährliche Folge der Atemreduktion kann das Einatmen von Erbrochenem sein. Daher dürft Ihr den Partner niemals allein lassen und müsst ihn im Falle des Erbrechens so lagern (stabile Seitenlage), dass das Erbrochene nicht in die Lunge gelangen kann.  Hier ist also das aufmerksame Beobachten der Reaktionen des Opfers wie bei allen Kontrollspielen besonders wichtig. Außerdem sollte der Bottom nicht direkt vor dem Sexspiel gegessen haben. Auch von Alkoholgenuss rate ich Euch in diesem Zusammenhang dringend ab!

Je nach Technik der Atemreduktion ist auch der Kehlkopf durch physikalische Einwirkungen gefährdet. Bei ausreichender Krafteinwirkung kann es beispielsweise zu Brüchen des Zungenbeins oder der Schildknorpel am Kehlkopf kommen. Diese sind zwar an sich nicht lebensbedrohlich, erfordern aber einen umgehenden Arztbesuch! Richtig gefährlich wird es, wenn die Verletzungen des Kehlkopfes zu Schwellungen im Bereich der Luftröhre und damit zu Atemnot führen. Dann muss sofort der Notarzt benachrichtigt werden!
Schont also beim Drosseln oder Würgen den Kehlkopf oder spart ihn ganz aus. So beugt Ihr diesen Komplikationen vor.

Dies sind nur einige Risiken. Daneben werden noch einige weitere Probleme sowohl von BDSMern wie auch von Medizinern diskutiert. Dazu gehören der Kreuzigungseffekt, Petechien (geplatzte Äderchen in der Mundschleimhaut und im Augenbereich) und Aneurismen.

Für einige Personen schließen sich Atemreduktionsspiele aufgrund erhöhter Risiken in jedem Fall aus. Dazu gehören Herzkranke, bei denen die oben beschriebenen Komplikationen schneller, häufiger und stärker auftreten können. Auch Asthmatiker sollten auf diese Art Kontrollspiel besser verzichten.
Konsumenten von Drogen sollten im Wirkzeitraum der Drogen ebenfalls Abstand von diesen Lusttechniken nehmen.

Ob Ihr es wirklich ausprobiert, ist natürlich Euch überlassen. Ich möchte Euch aber noch einmal dringend raten, vorher einen Erste-Hilfe-Kurs zu besuchen und Euch außerdem das damit zusammenhängende medizinische Wissen anzueignen, bevor Ihr loslegt.

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Choreophilie: Sexuelle Erregung durch das Betrachten eines tanzenden Menschen

Erstellt in Fetisch-Welt von Miss Passion am 28.März 2011

Symbolfoto Choreophilie - Foto (C) H. KußmannIn der Bezeichnung des Fetischs “Choreophilie” steckt, wie einigen sicher direkt ins Auge gesprungen ist, das Wort “Choreo”, welches wir vom Tanzen (der Choreographie = Erfinden und Einstudieren von Bewegungen) kennen. Genau darum geht es hier auch, denn das Wort beschreibt die sexuelle Vorliebe, einer tanzenden Frau – oder in seltenen Fällen auch einem tanzenden Mann – zuzusehen und dadurch erregt zu werden. Der Fetisch entfaltet sich in ganz unterschiedlichen Formen, wobei dabei die rein erotische Assoziation zwischen Tanz und Sex ganz normal ist.

Wie bei vielen Philien gilt auch hier: Männer verfallen schneller als Frauen. Kreisende Hüften und eine reizvolle Bewegung mit dem Rumpf hat die Herren der Schöpfung über die letzten unzähligen Jahre in Ekstase versetzt – Frauen sind da weniger schnell zu fangen. Vor Jahrtausenden tanzten die Damen in den Tempeln, heute gibt es Table Dance mit heiße Lap- und Strip-Tänzerinnen, die in den Köpfen der Männer im Nu Fantasien auslösen und somit erregend auf sie wirken. Der eigentliche Fetisch beginnt dann damit, dass ein choreophil veranlagter Mensch ausschließlich durch einen tanzenden Menschen erregt wird und auch nur mit dieser Hilfe zum Höhepunkt gelangt. Das Zusehen wirkt dann tatsächlich wie eine Art Potenzmittel, was zeitgleich bedeutet, dass durch sonstige sexuelle Reize im schlimmsten Fall keinerlei Erregung mehr hervorgerufen wird.

In der Ausführung bedeutet das also Handarbeit am eigenen Leib, während ein Tanz vorgeführt wird, oder das Verlangen, mit der tanzenden Person Sex zu haben. Im Gegensatz zu manch anderem Fetisch ist die Choreophilie gesellschaftlich nicht tabu, sondern eher akzeptiert und zählt somit eher zu den harmlosen Fetischen. Der Ursprung kann durch die Geschichte des Tanzes also tatsächlich auf die Evolution zurückzuführen sein oder wird durch einschneidende Erlebnisse, etwa ein sexuelles Abenteuer mit einer Tänzerin oder einem Tänzer, welches einen tiefen Eindruck und den Drang nach Wiederholung hinterlässt, ausgelöst werden.

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Gerontophilie – die Liebe zu älteren Menschen

Erstellt in Fetisch-Welt von Taniuscha am 24.Januar 2011

Symbolfoto - GerontophilieDie Gerontophilie bezeichnet die Vorliebe zu wesentlich älteren Sexualpartnern. Der Altersunterschied wird dabei auf ca. 50 Jahre festgelegt. In vielen Köpfen ist dies immer noch ein Tabuthema, vor allem wenn junge Männer auf ältere Frauen stehen.
Ein berühmtes Paar, das unter den Begriff Gerontophilie fällt war z.B. Anna Nicole Smith und J. Howard Marshall, bei der Heirat trennten beide bummelig 63 Jahre. Diese Paare haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen wie in diesem berühmten Fall. Die „alten“ Männer werden häufig als „Lustmolche“ ,„geile alte Böcke“ oder „Lüstling“ beschimpft und die jungen Partner seien eh nur auf das Geld aus oder einfach abhängig. Dass dabei aber auch Liebe und Verlangen im Vordergrund stehen kann, fällt den meisten Menschen dabei nicht ein.
Auch die Grenzen zum Illegalen sind fließend, der jüngere Partner darf natürlich nicht minderjährig sein oder in den Bereich der Schutzbefohlenen oder Abhängigen (z.B. Beziehung Lehrer – Schüler) fallen. Der ältere Partner muss im Besitz seiner geistigen Kräfte sein, dann steht einem generationsübergreifenden  Abenteuer nichts im Wege.

Viele Filme widmen sich den ungleichen Paaren z.B.: „Harold und Maude“, „Pyromalion“. Auch  die Pornoindustrie zeigt, dass die Lust auf „alte“ Körper als Spiegel gelebter Geschichte vorhanden ist. Im Vordergrund stehen dabei oft die typischen Merkmale des Alters: Reife, Weißhaarigkeit, faltige, hängende und schlaffe Haut, aber auch klimakteriumsbedingte Veränderungen.

Erotikprodukte die ein erfülltes und aufregendes Sexleben ermöglichen, auch im Alter, findet Ihr hier: ORION Online-Shop.

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BDSM-Wissen: Was ist ein Vanilla / Vanillasex?

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Naughty Nadja am 17.Juni 2010

Symbolfoto - VanillaDer Begriff Vanilla (von engl.: “Vanilla Ice”, bzw. dem Ausdruck “plain vanilla” = nichts besonderes/ ganz normal) stammt aus der BDSM-Subkultur und bezeichnet im Prinzip alle Sexualpraktiken und deren Anhänger, die nichts mit BDSM zu tun haben. Er ist unabhängig vom Geschlecht und der sexuellen Ausrichtung (hetero- oder homosexuell) und wird von den Anhängern der BDSM-Szene oft zumindest scherzhaft abwertend gemeint.

Den Ausdruck “Vanilla” hat man deshalb gewählt, weil Vanilleeis die beliebteste Eissorte überhaupt ist und von allen gemocht wird, jedoch einen eher langweiligen, phantasielosen Touch hat. Die die Eissorten “Pistazie” und “Schokolade” stehen dagegen manchmal für BDSM-Praktiken. Demnach ist ein “Vanilla” also jemand, der sich nicht traut oder keine Lust hat, etwas anderes, als Vanille, sprich die gewöhnlichen Sexpraktiken auszuprobieren, während BDSM-Anhänger gelegentlich auch mal die vielen anderen Sorten/Spielarten probieren. Ein deutsches Synonym kann z.B. der Begriff  “Blümchensex” sein, der jedoch bei heterosexuellen Paaren eher für “die Missionarsstellung” im Gegensatz zu anderen Stellungen steht.

Der Leidensdruck, hervorgerufen durch die Schuldgefühle, die in vielen Menschen entstehen, wenn sie eine gesellschaftlich weniger anerkannte sexuelle Neigung an sich entdecken, wird auch Vanillaschub genannt. Da jedoch heutzutage viele ungewöhnliche Fetische und Neigungen viel akzeptierter und die Methoden zum Ausleben derselben viel vielfältiger sind, als in der Vergangenheit, treten solche Vanillaschübe bei den meisten “Betroffenen” immer seltener auf.

Liest man sich durch einschlägige Internetforen, so kommt der Begriff “Vanilla”, bzw. die Vanillas selbst heute oft recht negativ, da langweilig und unkreativ weg, was zu Zeiten seiner Entstehung weniger der Fall war. Auch diese Entwicklung liegt sicher mit an der größeren Akzeptanz bzw. dem generellen Trend zu sexueller Vielfalt heutzutage. Ich möchte deshalb an dieser Stelle darum bitten, auch Vanillas gegenüber mehr Toleranz zu zeigen – denn so, wie BDSM-ler anders sind und akzeptiert werden möchten, so haben auch “Normalos” Respekt und Nachsicht verdient – sie können ja schließlich nichts dafür, wie sie geboren sind. ;-)

Alle, die auf mehrere Eissorten stehen, finden hier bei uns im Fetischshop jede Menge “leckere” Inspiration zum Probieren!

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Ran an die Wäsche: Der Höschenfetisch

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 7.Juni 2010

HöschenfetischNachdem Sextiger ja letztens sehr das Fehlen eines Artikels über den Höschenfetisch bedauert hat, habe ich mal ein wenig zum Thema gestöbert. Dass es Männer gibt, die gern an getragener Frauenwäsche schnuppern, wusste ich ja. Da gibt es doch tatsächlich ganze Shops im Netz, die die sexy Wäsche mit dem besonderen Extra verschicken. Ok, in Japan gibt es die am Automaten. Aber bei uns? Das war mir dann doch neu.

Duftwäsche werden die begehrten Stück von den Liebhabern genannt. Dabei dürfen die getragenen Höschen nicht nur nach Orgasmussaft riechen. Für manchen Fetischisten darf es auch Natursekt oder sogar Kaviar sein. Für Liebhaber beider “Tragespuren” gibt es die sogenannten Tigertangas, die mit Urin- (=gelb) und Kotspuren (=braun) versehen sind. Na ja, wer’s mag.
Interessanter finde ich da die “Inside Strings”. Die werden nicht normal über den Po gezogen sondern in der Vagina getragen und somit richtig mit Sekret durchtränkt. Ähnlich sieht es mit “nassen Höschen” aus. Auch hier ist die Trägerin regelrecht ausgelaufen und der Slip entsprechend durchfeuchtet.

Aber der Höschenfetisch geht weit über das Schnuppern hinaus, wie ich festgestellt habe. Viele reizt schon das Wühlen im Wäschefach von Freundin, Schwester oder anderen erreichbaren “Fundgruben” oder das Anschauen und Anfassen fremder Wäsche auf der Leine.  Auch Upskirt-Bilder sind heiß begehrt. Bei diesen speziellen Bildern schaut die Kamera, was sie drunter trägt und regt damit bei den Herren mächtig die Fantasie an. Ähnliches gilt für Slips aller Art, die sich durch die Hose abzeichnen.
Die Herren haben dabei meist einen Favoriten, was die Form, die Farbe, das Muster oder das Material des Höschens angeht. Mal sind es Pantys, mal Strings, manchmal sogar Männerunterwäsche,  mal ist es robuste Baumwolle und mal edle Seide in den verschiedensten Mustern und Farben. Ich zumindest konnte da bei meiner Recherche keinen eindeutigen Trend feststellen.  Für viele Männer interessanter scheint da das Aussehen der Trägerin zu sein, denn die ist ja Teil der duftenden Fantasie.

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Lust auf Sünde – Die Pecattiphilie

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 25.Mai 2010

Symbolfoto - PeccatiphilieDass (körperliche) Liebe Sünde ist, behauptet ja auch heute noch so mancher Mitmensch. Dass aber gerade dieser Umstand manche Menschen noch mehr anheizt, ist genauso bekannt. Für einige unter uns ist das Begehen einer Sünde dabei von besonderem Reiz. Das Wissen, eine Sünde oder auch etwas Verbotenes zu tun, erregt Pecattiphile (lat. „peccatum“ = Sünde, griech. „philia“ = Anziehung durch) Personen ganz besonders.

Dabei muss es sich nicht unbedingt um die biblischen Sünden wie Wollust oder Gier handeln. Entscheidend für den Reiz ist nur, dass eine bestimmte Handlung oder gar ein Gedanke als Sünde empfunden wird. Dann wird der Peccattiphile sexuell stimuliert.

In abgeschwächter Form kennen wohl die meisten, den Reiz des Verbotenen. So prickelt der Sex ganz besonders, wenn jeden Moment jemand um die Ecke kommen und einen erwischen kann. Oder? ;)

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Oculophilie – Der Augenfetisch

Erstellt in Fetisch-Welt von Christine am 14.Mai 2010

Oculophilie - Der AugenfetischWo wir doch letztens erst bei der erotischen Vorliebe für Brillenträger waren… Für manche muss es nicht die Brille sein, sie werden schon vom Anblick der Augen selbst sexuell erregt. Oculophilie nennt man diese besondere Vorliebe, abgeleitet vom Griechischen “oculo” für Auge und “philia” für Liebe oder Anziehung durch etwas.
Oculophile können von ganz verschiedenen Eigenschaften des Auges gereizt werden. Dazu gehören dessen Größe, die Form oder auch die Irisfarbe. So stehen manche Liebhaber zum Beispiel auf braune oder blaue Augen, andere eher auf asiatische Augenformen. Einige Oculophile zieht sogar ein Mangel an den Augen besonders an Schielen, eine Linsentrübung oder ähnliches können für diese Menschen durchaus besonders attraktiv und damit sexuell stimulierend sein.
Einige mögen es sogar besonders, den Augapfel abzulecken. Oculolinctus (oculo = Auge, linctus = lecken) nennt man das dann in der Fachsprache. Ich kann mir zwar nicht so richtig vorstellen, dass das für beide Seiten stimulierend sein kann, aber da scheinen sich ja auch die richtigen Pärchen zu finden. ;)

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Erotische Produkte: Das Fetisch-Herz

Erstellt in Fetisch & SM Produkte von Naughty Nadja am 26.April 2010

Fetisch-Herz für FetischspieleLiebe Leute, mal ehrlich, kennt ihr das nicht auch: Man liegt im Bett und würde eigentlich gerne mal wieder etwas neues ausprobieren – es fällt einem aber einfach nichts ein, weil man meint, schon alles ausprobiert zu haben?

Diesem äußerst unangenehmen Phänomen kann das Pärchenspiel “Fetisch-Herz” wunderbar Abhilfe schaffen: Auf 100 kleinen Zettelchen erwarten Euch darin 100 aufregende erotische Aufgaben, die es gemeinsam zu meistern gilt. Das besondere am Fetisch-Herz: Im Gegensatz zum Vorgängerspiel “Herz voller Erotik” sind die Aufgaben hier speziell auf Leute zugeschnitten, die es gerne auch mal etwas härter mögen. Und da der Durchschnittsdeutsche ja bekanntlich im Jahr 117 Mal Sex hat (das sagt zumindest eine bekannte Studie), dürft Ihr Euch mit dem Fetisch-Herz also auf ein ganzes Jahr voller neuer erotischer Abenteuer freuen. ;-)

Deshalb und wegen der meiner Meinung nach gelungenen Aufmachung ist das Fetisch-Herz mein Produkttipp des Monats, den ich Euch hiermit wärmstens empfehlen möchte. Mein Tipp: Auch als Geburtstags- oder Jubiläumsgeschenk ein echter Freudenspender. :-)

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Die Lust an Tieren – Zoophilie

Erstellt in Fetisch-Welt von Miss Passion am 26.April 2010

Altindisches ReliefDass Lust nicht immer mit gewöhnlichem erotischem Zusammensein zweier Menschen zu tun hat, sondern auch mal extremere Handlungen oder ungewöhnlichere Methoden mit sich bringt, berichtete Christine nicht zuletzt in ihrem Artikel über die Lust an der Todesangst.

Eine weitere Art sexuelle Befriedigung durch anderes als einen menschlichen Partner zu erlangen, ist die sogenannte Zoophilie (früher auch als Sodomie betitelt). Dabei geht es darum (wie es sich schon vom Namen ableiten lässt), sich zu Tieren hingezogen zu fühlen und/oder sexuelle Handlungen mit ihnen durchzuführen. Meist bleibt es jedoch bei der Erregung durch Berührungen oder dem bloßen Anschauen, da Mensch und Tier sexuell nicht zusammenpassen. Berührungen können dabei Berührungen der Tiere und/oder ihrer Geschlechtsorgane sein. Aber auch Schmusen und sich (ab)lecken zu lassen fallen darunter. Die Schoßhunde der Damen etwa hatten in früheren Epochen auch eine solche “Aufgabe”. Aber auch die Erregung durch das Zuschauen bei sexuellen Handlungen zwischen Tieren, der prickelnde Reiz, Tieren bei der Masturbation zuzuschauen, oder die bloße Fantasie, mit einem Tier Sex zu haben, fallen unter den Begriff “Zoophilie”.

Diese doch eher ungewöhnliche Art und Weise der Zuneigung für Tiere galt früher als pervers, heute stehen etwa 2% der Menschen zu ihrer außergewöhnlichen Tierliebe. Männer machen dabei etwa doppelt so häufig einschlägige Erfahrungen wie Frauen. Die Betroffenen sprechen jedoch nicht von Zoophilie sondern von Zoosexualität und nennen sich selbst kurz “Zoos”.

Neu ist die Lust am Tier allerdings nicht. Schon antike Künstler schufen zoophile Werke und Kulte beinhalteten erotische Handlungen mit Tieren, wie etwa der Bockskult von Mendes. Auch aus dem alten Indien und aus Nepal sind kultische Fruchtbarkeitshandlungen mit Tieren bekannt.  Ebenso gibt es auch aus Afrika Belege, dass dort ebenfalls verschiedenste Tierkontakte unter kultischen oder abergläubischen Gesichtspunkten stattfanden. Und auch wenn die Zoophilie zumindest im christlichen Abendland und in der muslimischen Welt unter strengster Strafandrohung verboten war, frönten ihr doch Menschen aller Epochen.

Zoophile Darstellungen gibt es sowohl in der Kunst als auch in der Literatur, etwa in der Geschichte “Die Königstochter und der Affe” aus “Tausendundeiner Nacht” oder in Joyce Mansurs “Julius Cäsar”. Beide Literaturstücke zeichnen dabei das Bild einer erotischen Leidenschaft zwischen Menschen und ihren nächsten Anverwandten, den Affen.  Die zoophile Kunst zieht sich durch alle Epochen und alle Kontinente und zeigt verschiedenste Tiere. Mal hat sie kultischen, mal abergläubischen Charakter mal ist sie reiner Selbstzweck.

Die Meinungen über die Zoophilie gingen schon immer sehr weit auseinander. Zu allen Zeiten gab und gibt es Anhänger und Gegner der verschiedensten Praktiken, genauso wie es bis heute mit Strafe belegt ist, teilweise sogar mit der Todesstrafe. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die Diskussionen in Internetforen oft sehr heftig geführt werden.

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