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Omorashi: Reizender Blasendruck und genussvolles “in die Hose pinkeln”

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Miss Passion am 26.August 2011

Symbolfotot: Pipi-Fetisch - OmorashiOmorashi gehört zur Urophilie und es geht um den Reiz des Blasendrucks sowie das Erleichtern desselben im bekleideten Zustand. Der Name stammt aus dem japanischen und bedeutet auf deutsch soviel wie “sich selbst einnässen”. Und genau dort in Japan scheint es auch die meisten Anhänger zu geben.
Die Erregung entsteht also durch das “in die Hose machen”, verbunden mit dem Druck der vollen Blase. Weiter macht es Omorashi-Fans an, wenn andere selbes tun und sie ihnen beim Pipimachen zusehen können. Schnell entwickelt sich dann beim Zuschauer das Verlangen, auch selbst tätig zu werden und das kitzelnde Gefühl, pinkeln zu müssen, es bis zum letzten auszureizen und es dann einfach genüsslich laufen zu lassen. Ein direkter sexueller Akt ist hier nicht unbedingt nötig.

Der Fetisch hat sogar zwei “Unterteilungen”. So unterscheidet man zwischen “Omorashi Yagai”, welches das Einnässen in der Öffentlichkeit bzw. draußen an der frischen Luft beschreibt, und “Oshime Omorashi”, was das Wasser lassen in eine Windel beschreibt. Der Unterschied von Oshime Omorashi zur Windelerotik, ist nur das vorhergehende Gefühl des starken Blasendrucks. Ansonsten ähneln sie sich allerdings in Sachen Ausführung sehr.

In Japan scheint Omorashi gar nicht so tabubelastet zu sein, wie man vielleicht im ersten Moment annehmen mag – es gibt sogar viele Mangas, die dieses Thema behandeln.

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Der Windelfetischismus

Erstellt in Fetisch-Welt von Siria am 20.Juli 2011

PVC-Windelhose / -WindelslipWindelfetischismus bezeichnet eine sexuelle Neigung, bei dem die Betreffenden durch das Benutzen oder Tragen einer Windel sexuell erregt werden. Somit ist es eine Form von Anaclitismus, der als Sammelbegriff für sexuelle Erregung Erwachsener steht, die durch Gegenstände oder Aktivitäten, mit denen man üblicher Weise in der Kindheit konfrontiert wird – dazu zählen z.B. auch ”Der Muttermilch-Fetisch“, ”Vorliebe für Einläufe” oder Erziehungsspiele.

Der Windelfetischismus ist für Außenstehende nicht unbedingt gleich zu erkennen. Das heißt, dass Windelliebhaber unbemerkt diesen Fetisch ausleben können! Was genau ist Windelfetischismus und wer lebt seine Windelerotik aus? Anscheinend eine ganze Menge Personen und diese in den unterschiedlichsten Formen, mit den unterschiedlichsten Assoziationen…

Menschen, deren sexueller Fetisch sich allein auf das Tragen von Windeln oder Gummihosen bezieht und deren Vorliebe keine rollenspielerische oder sadomasochistische Komponente beinhaltet, werden als “Diaper Lover” (Windelliebhaber) bezeichnet. Natürlich denkt man auch automatisch an Urophilie oder Ageplay. Diese mit dem Windelfetischismus in Verbindung zu bringen, ist nicht abwegig, aber manche Fetische können halt nicht unabhängig von anderen ausgelebt werden.

Der Windelfetisch und seine verschiedensten Assoziationen und Aspekte…

Bei der “Autonepiophilie” oder “Babyspiel” handelt es sich um eine Form des “Ageplay”, bei der der sexuelle Infantilismus ausgelebt wird. Hierbei erregt es den Partner (auch “Adult Baby” genannt) in der Babyrolle, der “Unterlegene” zu sein. Hier ist es nicht die Windel die den Reiz ausmacht, hier ist es der Fakt, als Erwachsener wie ein Baby behandelt zu werden.

Viele Windelliebhaber assoziieren Eigenschaften wie das Gefühl des Polsters im Schritt. Und auch hier steht einem vieles offen. Es gibt den Vlies, Gummi, Latex – eben das was Windelträger benötigt.
Weiter Formen des Windelfetisch sind z.B.: wo es den Windelträger erregt, dass er die Windel anlegt, einnässt und/oder einkotet oder über einen längeren Zeitraum tragen darf.
Die Windel dient auch als Mittel zum Gefühl der Geborgenheit, der Ungezwungenheit, der Unabhängigkeit. Die reinen Windelliebhaber (Diaper Lover) fühlen sich in den Windeln wohl und möchten sie häufig lange oder dauerhaft tragen. Hier ist die Nähe zum Rollenspiel des Kindlichen schon gegeben, aber auf Windeln beschränkt und ein sexueller Höhepunkt ist für den Windelliebhaber nicht zwingend erforderlich.
Das Material der Windel spielt für “Adult Babys” und “Diaper Lover” eine wichtige Rolle. Wenn man als Windelliebhaber die Stoffwindeln bevorzugt, sollte man die Gummihose nicht vergessen oder man benutzt die Einwegwindeln oder Inkontinenz-Slips. Ganz wie man möchte. Nur sollte man immer daran denken, dass aus Grund der Sicherheit bei Langzeitträgern die Kombination von Einweg-Windeln + Windel-Schutzhose nicht zu verachten ist. ;-)

Windeln finden auch in der SM-Szene in den Rollenspielen ihren Platz.  Hierbei werden die Windeln überwiegend zur Demütigung des Windelträgers oder der -trägerin genutzt. Die Windel sollte, denkt man, nur einmal und von einem getragen werden… Dies findet im SM-Bereich aber auch andere Ansichten und Ausführungen! Oder man verpasst sich den großen Kick, in dem man sich damit in der Öffentlichkeit bewegt.

Fakt ist, es gibt ein paar mehr Menschen als vermutet, die gerne Windeln tragen. So wie es aussieht mehr Männer als Frauen… Ist das so? Und was mich noch brenndend interessieren würde - unter welchem Aspekt seid Ihr Windelträger(innen) geworden?

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Stimmen / Bewertung: 4,00 von 5)
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Ageplay: Der Reiz des Altersunterschiedes

Erstellt in SM Praktiken & Spiele von Christine am 14.März 2011

Age Play SchulmädchenDer Begriff “Age Play” erklärt sich für alle, schon fast von selbst: Damit sind (im deutschen Sprachraum) erotische Rollenspiele gemeint, die auf einem gespielten deutlichen Altersunterschied zwischen den Partnern aufbauen. Im englischen Sprachraum kann der Begriff “Age Play” in einem medizinischen Kontext auch für bestimmte psychische Störungen stehen, wobei wir uns hier natürlich nur mit ersterem Beispiel beschäftigen wollen. ;-)

Beim erotischen Ageplay kann das Alter der angenommenen Rolle sowohl unter, als auch über dem realen Alter des Spielers liegen. Der besondere Reiz dieser Spielart liegt dabei vor allem darin, dass der Altersunterschied naturgemäß fast immer auch mit einem verstärkten Machtgefälle zwischen den Sexualpartnern einhergeht, weshalb Ageplay meist dem BDSM-Bereich zugeordnet wird.

Für das Ageplay ist es daher auch nicht zwingend notwendig, das z.B. der “jüngere” Spieler auch besonders jung aussieht – obwohl dies natürlich gerne durch Styling und Kleidung verstärkt wird. Viel wichtiger ist das altersentsprechende Verhalten – sprich meist die Dominanz des Älteren bzw. devotes/ hilfloses Verhalten des Jüngeren. Als “Zwillingsschwester” des Ageplays kann man das “Genderplay” bezeichnen, bei dem ähnliche Macht-/ Ohnmachtsszenarien durchgespielt werden. Wie bei vielen Rollenspielen kann sich auch diese Form auf bestimmte Handlungen, Sprache, die Verwendung von Schlüsselwörtern, Gesten, die Namensgebung oder die Kleidung beschränken, oder aber in eine komplizierte und penibel durchgeplante Geschichte eingebettet sein, die zuvor unter den Spielern abgesprochen wurde (= consensual).

Eine weitere Faszination dieser Spielart liegt wohl auch darin, dass man sich zeitlich begrenzt oder sogar komplett (24/7) von Verhaltensmustern und gesellschaftlichen Zwängen befreien kann, die einem für gewöhnlich durch das tatsächliche Alter auferlegt werden. In einem typischen Ageplay-Szenario nimmt der dominante Part (Top) die Rolle einer Autorität oder Respektsperson ein (beispielsweise einer Gouvernante, einer Ausbilderin, eines Arztes, eines Elternteils oder eines Lehrers etc.) und der devote Part (Bottom) im Gegenzug die des jeweilig passenden, untergeordneten/ abhängigen/ hörigen Pendants. Dabei muss der gespielte Altersunterschied nicht unbedingt sehr groß sein: Zum Beispiel kann ein Rollenspiel mit Lehrerin und Schüler schon durch einen geringen Altersunterschied das gewünschte Wissens- und Machtgefälle abbilden.

Durch dieses Machtgefälle können sehr gut erniedrigende Praktiken zur Stimulation des Bottoms verwendet werden, die zum jeweiligen Spielrahmen passen. So kann zum Beispiel eine Ärztin oder Krankenschwester ihrem Patienten einen Einlauf verpassen oder Fieber messen, der Lehrer kann seine Schülerin für kleinste Vergehen mit dem Rohrstock züchtigen. Dabei muss im Spiel das gespielte Geschlecht mit dem natürlichen nicht übereinstimmen. Gerade Männer schlüpfen hier häufiger in weibliche Rollen.

Ein anderes Motiv für einige Formen des Ageplays ist aber im Gegensatz zum masochistisch bzw. sadistisch geprägten Verhältnis vieler Spiele die Suche nach Aufmerksamkeit, Geborgenheit und Stabilität auf Seite des Bottoms und der Genuss des Tops an der Ausübung der Kontrolle. Aber auch der Pflegetrieb des Tops kann Anlass zu Altersspielen geben. Auch die Windelerotik lässt sich in solchen Spielen ganz ungehemmt ausleben und kann so Anreiz zu dargestellten Spielen geben.

Problematisch werden solche Rollenspiele dann, wenn sie in ihrem fiktiven Inhalt Bezug auf Pädophilie und Kindesmissbrauch nehmen, also der devote Partner ein Kind oder Baby spielt und der dominante Partner dieses beispielsweise sexuell stimuliert. Auch die Schulmädchenmanie japanischer Männer fällt unter diese Spiele.
Sie werden selbst in der BDSM-Szene sehr kritisch betrachtet und meistens auch strickt abgelehnt.

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