Suck-O-Mat - das Saugwunder

Suck-O-Mat — Das Saugwunder


Sie wollte Sex und dachte nicht an morgen.

Bettina war schon so etwas, was man eine heiße Braut nennen konnte. Eine heißblütige Frau, der niemals die Ideen für neue, abgefahrene Variationen im Schlafzimmer auszugehen schienen.
Während Hannes die letzten Hüllen fallen ließ und sich seiner Partnerin näherte, räkelte sich die nackte Schönheit schon erwartungsvoll auf der Matratze des Himmelbetts und begab sich in Pose. Auf meisterhafte Weise brachte sie dabei ihre weiblichen Rundungen und sexy Kurven zur Geltung, die sie mit den Handflächen nachzog. Allein der Anblick wie sie ihre nackte Haut streichelte und das weiße Laken zwischen den angewinkelten Schenkeln hindurchzog, genügte schon, um Hannes’ Lust steigen zu lassen.
Sichtbar steigen zu lassen.
»Okay …«, lächelte die Blondine verführerisch und küsste seine Eichel. »Heute habe ich etwas ganz Besonderes für dich in petto …«

Einige Tage waren mittlerweile seit dem anregenden Besuch auf der Erotikmesse vergangen. Bettina war kein Kind von Traurigkeit. Und es gab auch nichts an ihrem heißen Sexleben mit Hannes auszusetzen. Dafür sorgten schon ihre immer neuen, immer bizarreren Einfälle, bei denen auch diverse »Sex-Spielzeuge« zum Einsatz kamen.
Obwohl das Angebot auf der Erotikmesse recht vielfältig gewesen war, schien Hannes nicht wirklich überzeugt zu sein: »Alles nur für Frauen …«
Mit einer fast schon gelangweilt wirkenden Geste hatte er die Sachen wieder zurückgelegt, die Bettina mehr als nur ansprechend fand: Doppeldildos. Vibratoren. Nippelklemmen im Burlesque-Stil. Kleine Plastikdinger, die an Schmetterlinge oder Miniatur-Kolibris erinnerten und an einer spitz vorstehenden Stelle etwas besaßen, das offenbar der Kitzler-Stimulation diente.
»Kannst du mir mal verraten«, sagte Hannes, »weshalb das Gros aller Sexspielzeuge nur für Frauen produziert wird?«
»Und das hier?«
Mit einem halb fragenden, halb auffordernden Gesichtsausdruck hielt Betty ihm einen riesigen, schwarzen Kunstpenis entgegen.
»Witzig«, sagte Hannes, als er das breite Grinsen sah, das sich plötzlich in Bettinas Gesicht schlich, während sie mit dem Ding in der Hand andeutete, es ihm in den Allerwertesten zu schieben.
Mit prallgefüllten Einkaufstaschen war Betty an jenem Abend zurück nach Hause gefahren. Dass Hannes leer ausgegangen war, tat ihr aber dennoch leid. Blöderweise hatten sie vor Ort wirklich nichts Brauchbares entdecken können, woran ein Mann seine Freude gehabt hätte. Abgesehen, vielleicht, von den zwei aufblasbaren Sexpuppen … die aber auch nicht übertrieben sexy wirkten …

 

Hannes’ größte Freude bestand darin, Bettina Lust zu schenken und ihr dabei zuzusehen, wie sie auf die eine oder andere Weise zum Höhepunkt gelangte. Und seine Überraschung, letztens, die ihr anale Orgasmen von einem anderen Stern geschenkt hatte, war Hannes mehr als nur gelungen.
Schon deshalb wollte sich Bettina bei ihm revanchieren.
Zu diesem Zweck hatte sie eine Weile heimlich im Internet gestöbert … und schließlich ein ganz besonderes Sex-Spielzeug ausgewählt, das in erster Linie für Männer entwickelt worden war: ›Suck-O-Mat‹ war die offizielle Bezeichnung des Geräts. Aber Bettina nannte es insgeheim nur mit dem Kosenamen, den Hannes eigentlich ihr gegeben hatte: ›das Saugwunder‹.
(Ehrlich gesagt, sie hatte nicht widerstehen können, es vorher selbst zu testen – und nicht schlecht darüber gestaunt, dass es auch für die weibliche Anatomie äußerst reizvoll war. Jedenfalls hatte es ihr große Freude bereitet, wie das Saugwunder sich ihren Schamlippen und auch ihrer Klitoris widmete … was würde es da erst mit Hannes’ edelstem Stück anstellen ..?)
Sie hatte zwar keine Ahnung, wie teuer all die Sexspielzeuge gewesen sein mochten, die Hannes zuletzt auf der Erotikmesse allein für sie gekauft hatte … vermutete aber, dass sie in diesem Fall etwas günstiger davongekommen war. Die hundertneunundneunzig Euro für den ›Suck-O-Mat‹ waren eine Investition, die ihr die Lust ihres Partners allemal wert war.
Im Wesentlichen bestand das Saugwunder aus einer Art Generator mit Netzteil, einem langen, dünnen Schlauch – und dem Prunkstück der Apparatur: Ein gallertartiger, recht weicher Aufsatz, der aus Silikon und thermoplastischen Elastomeren bestand.
Der Schlauch verband den Aufsatz mit dem Generator, an dem auch zwei Knöpfe angebracht waren, mit denen man Speed-Level und Intensitätsstufen regulieren konnte. Und was das Gerät alles konnte, das sollte Hannes nun endlich am eigenen Leib erfahren …

Suck-O-Mat - Übersichtseite

»Wenn ich bitten darf?«, kicherte Bettina ausgelassen und deutete auf das große Himmelbett. Anregende, sexy Musik lief im Hintergrund. Flackernde Duftkerzen erhellten den Raum.
Hannes hatte sich entkleidet und legte sich gemütlich vor ihr in die Kissen. Er sah wirklich zum Anbeißen aus. Die Konturen seines sportlich durchtrainierten Körpers kamen im flackernden Kerzenschein so richtig zur Geltung.
Bettinas ausgestreckter Zeigefinger ahmte trotzdem ein hin und her schwingendes Metronom nach, als sie sagte: »Nein. Andersherum. Knie dich hin. Auf alle viere.«
Hannes kam der Aufforderung ohne zu murren nach. Denn heute war sie die Chefin. Ausnahmsweise.
Zärtlich streichelten ihre Handflächen nun über die straffe Haut seiner Pobacken, die sich ihr entgegen wölbten. Bettina schürzte die Lippen und blies einen warmen Atemhauch über Hannes’ Steißbein, ehe sie ihm auch einen Kuss auf diese Stelle gab.
Mit einer Hand wanderte sie abwärts, und Hannes spürte die harten Fingernägel der Frau, die über seinen Damm glitten und schließlich auch die empfindsame Haut des Hodensacks neckten.
Mit der anderen Hand griff sie zwischen seine muskulösen Oberschenkel, die vor ihr ein auf dem Kopf stehendes V bildeten.
Hannes gab ein leises Stöhnen von sich, als sich ihre Finger um den Penis schlossen.
Die linke Hand schloss sich fester um seine Hoden und stimulierte sie mit einfühlsamem Druck. Die Wärme ihrer Handfläche übertrug sich in wohltuender und anregender Weise …
Bettina konnte sich nicht helfen. Es turnte sie jedesmal aufs Neue unsagbar an, wenn Hannes’ Penis unter ihren Liebkosungen hart und steif wurde. So fest und lang, so männlich und zugleich samtig und glatt …
Aber sie hatte sich vorgenommen, heute in erster Linie an Hannes’ ungestillte Lust zu denken, nicht an die Befriedigung ihre eigenen. (Dafür würde später noch mehr als genug Zeit sein.)
Ihr Mund presste sich an seine Hoden, küsste sie abwechselnd. Das Gefühl war sensationell und ließ Hannes keuchen.
Es gab nichts Vergleichbares auf der Welt.
Der männliche Geruch, der Geschmack und das Gefühl eines erigierten Penis’ war das Größte für Betty.
Nachdem sie sich davon überzeugt hatte, dass Hannes’ bestes Stück nun wirklich komplett auf Hochtouren lief und seine Oberfläche feucht genug war, griff sie neben das Bett, wo die Überraschung auf ihren Einsatz wartete.
Sie wusste, dass Hannes nicht nachschauen würde, was sie da mit ihm anstellte. Er war ein Genießer und vertraute ihr.
Mit einer Hand hielt sie seine Erektion fest umklammert. Mit der anderen Hand stülpte sie ihm jetzt den Aufsatz des Saugwunders über, bis der Penis etwa zur Hälfte darin verschwunden war. Die Öffnung war recht weich und nachgiebig.
»Bist du bereit?«, säuselte sie nun.
»Allzeit bereit«, gab er lustvoll keuchend zurück.
Betty lächelte. Alsdann, mit dem linken Fuß, kippte sie den Power-Schalter des ›Suck-O-Mats‹ auf die Position ›ON‹.

Hannes wusste gar nicht, wie ihm geschah.

Ein leises Sirren oder Vibrieren erklang und das Ding – (was immer es sein mochte, was Bettina ihm da über sein bestes Stück gezogen hatte) – geriet in Bewegung.
Der weiche Aufsatz zog sich urplötzlich um Hannes’ Penis zusammen, entspannte sich wieder, zog sich wieder um ihn zu … und gleichzeitig wurde eine Art Unterdruck erzeugt … der in unnachahmlicher Weise an seiner Eichel saugte!
Da der Aufsatz zu schwer war, um ihn einfach so halten zu können, stützte Bettina ihn mit einer Hand. Mit der anderen Hand liebkoste sie abwechselnd seine Hoden und seinen herrlichen Po.
»Wow …«, keuchte Hannes. »Das fühlt sich geil an …«
Ach … dachte Bettina heimlich bei sich. Das ist noch gar nichts …
Mit dem linken Fuß tastete sie nach den beiden Knöpfen, die Geschwindigkeit und Saugstärke regulierten, und drückte sie jeweils um eine Stufe höher. Rotblinkende LEDs leuchteten auf und signalisierten die Veränderung des Reizlevels.
»Ja?«, gurrte Bettina. »Gefällt es dir?«
»Und wie …«
Das Saugwunder bewegte sich schneller in massierenden Intervallen, die seinen Schaft stimulierten; saugte intensiver an Hannes’ empfindsamster Körperstelle.
Was auch immer es mit dieser Überraschung auf sich haben mochte: Sie war seiner schönen Blonden schon jetzt geglückt!

Bettinas linker Fuß klickte sich der Reihe nach durch die fünf Level, trieb das Saugwunder zu immer neueren, immer schnelleren und immer intensiveren Stimulationsstufen an.
Der ›Suck-O-Mat‹ lief zu Höchstleistungen auf, die Hannes wohlig-erregende Schauer der Lust verursachten.
Der weiche Aufsatz des Saugwunders peitschte seine Leidenschaft unermüdlich voran. Massierte ihn ausdauernd, saugte an seiner Eichel wie eine ausgehungerte Nymphomanin.
Im Spiegel, der an der gegenüberliegenden Wand angebracht war, sah er Betty. Nackt. Wie sie sich hinter ihm räkelte und ihn verwöhnte.
In Verbindung mit der unglaublichen Stimulation durch Bettinas Zunge und dem abgefahrenen Sex-Spielzeug, das ihn hemmungslos bearbeitete wie eine Melkmaschine … spürte er unvermittelt ein sehr vertrautes Gefühl in sich aufsteigen …
»Oah … Ich glaube, ich kann nicht mehr lange …«, stöhnte er.
»Genieße es einfach«, sagte Bettina. »Lass dich einfach gehen …«
»Nein, wirklich …« keuchte er und spürte der sagenhaften Empfindung nach, die das Saugwunder seinem Penis schenkte. »Jeden Augenblick ist es soweit …«
Und Bettina sah, dass er die Wahrheit gesagt hatte. Hannes würde gleich so weit sein …
Da kam ihr eine Idee. Blitzschnell streckte sie die freie Hand vor und ruckte dabei mit dem Kopf nach unten. Während sie seine Hoden zwischen die Zähne nahm und und vorsichtig an ihnen knabberte, drängte sie einen Finger in seinen Po, um ihm den P-Punkt noch zusätzlich zu stimulieren.
Seine Lust war ihre größte Freude.
»Ah …«, stieß Hannes aus. »Ich komme! Oah … und wie ich komme!«
Ja! dachte Bettina begeistert.
Hannes’ Hände krallten sich fester ins Bettlaken, als der Orgasmus ihn packte.
Kein Tropfen landete im Bett, denn es wurde alles von dem Aufsatz des Saugwunders aufgefangen.
Der Orgasmus schien kein Ende nehmen zu wollen.
Die Welt um Hannes herum begann sich zu drehen, wie ein außer Kontrolle geratenes Karussell. Und der Suck-O-Mat dachte ja gar nicht daran, mit den eindringlichen Massage-Impulsen aufzuhören. Erbarmungslos saugte er weiter an seiner Eichel.
Bettina lächelte, als Hannes sich erschöpft auf dem Bett ausbreitete.
Normalerweise hätte der Gedanke ihr nicht behagt, etwas anderes als ihr eigener Mund würde sich am Penis ihres Geliebten festsaugen und ihn bis zum Höhepunkt bringen.
Aber in diesem Fall war sie dazu bereit, eine Ausnahme zu machen. Auch wenn sie sich den Titel »das Saugwunder« nun mit dieser einmaligen Erfindung teilen musste. Die phantastische, sexuelle ›Melkmaschine‹ war wirklich jeden Cent wert gewesen …

ENDE

© by Seymour C. Tempest

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'Suck-O-Mat — Das Saugwunder' hat 1 Kommentar

  1. 9. November 2018 @ 22:05 Sascha W.

    Eine Geile geschichte dazu

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    ##Von der Redaktion bearbeitet##

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