weibliche ejakulation



Freundin trotz Urin-Angst zum Höhepunkt bringen

Meine Freundin ist 39 Jahre alt. Ich hab sie bis jetzt immer nur zu kleinen Höhepunkten gebracht. Sie hat Angst wenn sie sich richtig gehen lässt das sie sich einpinseln. Wie kann ich ihr den Mega-höhepunkt verschaffen ohne das die vorher abbricht?
Marchess, 40 Jahre

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Kunyaza Sex - Symbolfoto
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Kunyaza – Was wir von anderen Kulturen lernen können

Wie wäre es einmal mit etwas völlig neuem?

  • Mit einer Sexpraktik, wie sie in keinem unserer vielen Ratgeber steht?
  • Mit einer erotischen Kunst, bei der es vor allem um die Lust der Frau geht?
  • Mit einer Sextechnik, die ohne Penetration zu multiplen Orgasmen und zur weiblichen Ejakulation führen kann?
Oralverkehr - Symbofoto

Umfrage: Oralverkehr – Eine Praktik, die gefällt?!

Die gibt es schon, sagt Ihr? Beim Oralverkehr? Ja, vielleicht. Aber es gibt noch so viel mehr. Und warum nicht einmal den Blickwinkel ändern? Ich denke, wer Lust hat, kann von anderen Kulturen viel über Sex dazulernen, seine oder ihre Sichtweise verändern und das sexuelle Repertoire dadurch erweitern.

In unserer Kultur steht der Geschlechtsverkehr sehr stark im Vordergrund. Und dabei kommen viele Frauen nicht zum Höhepunkt. Lassen wir den Verkehr daher doch einmal weg und schauen uns eine Technik von den Afrikanern ab. Genaugenommen von den Ruandern und Ruanderinnen. Diese praktizieren die hohe Kunst des Kunyaza. Der Reporter Thilo Mischke hat sich vor Ort einweihen lassen und eine ganz wunderbare Reportage darüber gedreht.

Das ist wie beim Kochen. Wir können bei den bekannten Rezepten bleiben. Wir können aber auch ab und zu ein exotisches Gewürz dazu zu nehmen oder einmal etwas ganz anderes auszuprobieren. Das macht einfach Spaß und lässt den Gaumen jauchzen. Und vielleicht lädt Euch dieser Artikel dazu ein, es auch einmal mit einer exotischen Zutat beim Sex zu versuchen.

Die weibliche Lust im Mittelpunkt

Kunyaza ist eine jahrhundertealte und recht einzigartige ruandische Sexpraktik. Das Beste daran ist: Die sexuelle Befriedigung der Frau steht im Vordergrund! Wenn man den ruandischen Frauen Glauben schenken darf, gefällt ihnen diese Art des Liebesspiels ausgesprochen gut.

  • Der Mann dringt dabei nicht in die Vagina ein. Eintauchen darf der Penis nur, um etwas Feuchtigkeit auf der Vulva zu verteilen. Denn hier muss es schön rutschig sein. Auch deswegen wird der richtigen Erregung der Frau eine sehr große Bedeutung beigemessen.
  • Sie setzt oder legt sich mit weit gespreizten Beinen vor den Mann. Wenn sie mag, kann sie sich auch mit angewinkelten Beinen auf die Seite legen, so dass er von hinten auf sie zukommt. Wichtig ist, dass die Vulva, also der sichtbare Teil des weiblichen Geschlechts, vor ihm liegt.
  • Nun klopft er mit seinem Penis erst langsam und dann mit steigender Geschwindigkeit auf die Klitoris, die inneren Schamlippen und den Scheideneingang. So wird die Klitoris also statt mit den Fingern oder der Zunge mit dem Penis stimuliert. Und zwar so lange, bis die Frau zum Höhepunkt kommt.
Squirting - weibliche Ejakulation - Symbolfoto

Der heilige Gral der weiblichen Ejakulation

Das alles geht natürlich nicht in ein paar Minuten. Dazu muss man sich schon Zeit lassen. Laut der Ruander führt diese Sextechnik zu multiplen Orgasmen und sogar zur Ejakulation der Frau. Apropos Ejakulation. Die wird als der sichtbare Beweis für die Kunstfertigkeit des ruandischen Mannes angesehen. Je mehr Wasser dabei fließt, desto besser. Und sollte eine Frau einmal nicht zufrieden mit ihrem Mann sein, darf sie dies sogar lauthals öffentlich kundtun. Gut, dass tut man hier zuweilen auch. Allerdings nicht dem Partner gegenüber sondern der besten Freundin oder dem besten Freund.

Macht Kunyaza allein glücklich?

So einfach ist es wohl nicht. Was aber glücklich macht, ist das Bemühen der Männer und die große Aufmerksamkeit, die der weiblichen Lust entgegengebracht wird. Mir gefällt diese Praktik, weil hier die Frau im Mittelpunkt steht. Die ruandischen Männer wissen um die Bedeutung der Klitoris und schenken ihr eine besondere Beachtung. Vielleicht haben ruandische Frauen auch einfach weniger Scham der eigenen Vagina gegenüber und sind deshalb offener für ihre eigene Lust.

Sex ist eben nicht einfach nur Sex. Er entwickelt sich mit den Erfahrungen, die wir machen. Wie offen wir sind und wie wir ihn genießen können, hängt stark von unserer Erziehung und unserem Körpergefühl ab. Sexualität wird auch von Land zu Land und von Kultur zu Kultur anders gelebt und praktiziert. Also auf zu neuen Ufern!

Die Vagina - Seht sie-Euch an!

Liebe Deine Vagina!

Gukana – Das etwas andere Schönheitsideal

Ach ja, einen Haken hat die Sache. Denn es gibt auch noch das Gukana, ebenfalls eine uralte Tradition in Ruanda, und der Teil, den die Frauen zu ihrer Lust beitragen. Ich befürchte allerdings, dass der hierzulande nicht auf Gegenliebe stoßen wird. Denn Gukana bedeutet, dass die Frauen schon im Kindesalter damit beginnen, ihre inneren Schamlippen lang zu ziehen. Und zwar so lang, dass sie den Scheideneingang bedecken – bis zu zehn Zentimetern.

Dies ist das in Ruanda geltende Schönheitsideal. Es steht damit im krassen Gegensatz zu der westlichen Orientierung hin zu unsichtbaren inneren Schamlippen. Wer sich mit der eigenen Vulva auseinandersetzt, wird übrigens schnell merken, dass die kleinen Schamlippen sehr gefühlsintensiv sind. Bei Erregung schwellen sie an und füllen sich mit Blut. Ich kann mir vorstellen, dass längere Schamlippen bei Erregung eine größere Gefühlsintensität hervorrufen. Aber ich kann es nicht bestätigen. Denn ich habe kein Gukana praktiziert. 🙂

Quelle: prosieben.de, Bilder: © Domforstock, © llhedgehogll, © vladimirfloyd / fotolia.com

Symbolfoto - Erklimmt den Gipfel der Lust
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Was ist eigentlich ein Orgasmus?

Das scheint auf den ersten Blick eine ganz einfache Frage zu sein. Ein Orgasmus? Das ist doch klar! Das höchste Glück beim Sex! Ein Gefühl, das Suchtpotential hat! Der erfolgreiche Abschluss des Liebesspiels!

Wirklich? Da fangen die Fragen schon an:

  • Was ist mit einem Liebesspiel, das nicht in einem Orgasmus endet? Ist das dann nicht erfolgreich?
  • Und fühlt sich ein Orgasmus immer gleich toll an? Oder gibt es Unterschiede?
  • Kann es sein, dass eine Frau ihre Orgasmen gar nicht bemerkt, weil sie etwas ganz anderes erwartet?
  • Warum kommen manche Frauen gar nicht und andere allein durch die Kraft ihrer Gedanken?
  • Wie viele Arten von Orgasmen gibt es bei Frauen?
  • Können Männer mehrmals kommen?
  • Gibt es Orgasmen ohne Ejakulation?
  • Kann man den Höhepunkt üben? Verlängern? Hinauszögern? Mehrfach erleben?
  • Wie wirkt sich der Grad der Erregung auf das Empfinden aus?

Ihr seht, so einfach ist die Frage gar nicht zu beantworten.

Squirting - weibliche Ejakulation - Symbolfoto

Der heilige Gral der weiblichen Ejakulation

Kann man Gefühle vergleichen?

Die Sexualmedizin definiert den Orgasmus als „Höhepunkt des sexuellen Erlebens“. Bei Frauen und Männern kommt es dabei zu rhythmischen Kontraktionen der Beckenbodenmuskulatur. Apropos „kommt“, ja, genau das wollen wir ja auch: Kommen bitteschön. Bei Männern wird der Höhepunkt zumeist von einer Ejakulation begleitet, während bei manchen Frauen die paraurethralen Drüsen eine ähnliche Flüssigkeit absondern. Diese wird auch als weibliches Ejakulat bezeichnet. Frauen können also auch abspritzen. Bei Männern dauern die Kontraktionen nur wenige Sekunden. Dann ist das Ejakulat herausgeschossen und der Höhepunkt vorbei.

Bei Frauen hingegen kann das Ganze etwas länger dauern. Mehrere Orgasmen hintereinander sind keine Seltenheit. Aber fühlt sich das unterschiedlich an? Ein großer und mehrere kleine Höhepunkte? Ein kleiner und mehrere große? Man weiß es nicht und ein solches Gefühl lässt sich auch einfach nicht vergleichen. Wir kennen ja IMMER nur eine Seite. Wir können lediglich beurteilen, ob sich unsere eigenen Orgasmen unterschiedlich anfühlen. Und wir können versuchen, zu fühlen, wo genau wir fühlen. Und auch das ist schwierig genug!

Orgasmuspunkte richtig treffen - Symbolfoto

Das Alphabet der Lustpunkte

Wie viele Arten von Orgasmen gibt es?

Es ist schon spannend, wie wenig wir dann doch über diese Vorgänge wissen. Zwar lässt sich wissenschaftlich ein bestimmter Ablauf der sexuellen Reaktion festlegen. Die Sexualpioniere Masters und Johnson haben die bis heute geltenden Phasen erforscht und festgelegt: Erregungsphase, Plateauphase, Orgasmusphase und Rückbildungsphase.

Bei Frauen gestaltet sich jedoch schon der Orgasmus als wesentlich komplizierter als dieser einfach erscheinende Ablauf. Das amerikanische Portal The Verge spricht von fünf Formen des weiblichen Orgasmus, die amerikanische Sex-Expertin Lou Paget gar von zehn. Muttermund? G-Punkt? A-Punkt? Klitoral? Vaginal? Ganz egal, sage ich da.

Ist das denn überhaupt wichtig, um ein wunderbares Gefühl genießen zu können? Meiner Meinung nach setzt es uns nur unter unnötigen Druck, wenn wir unbedingt alle möglichen Arten von Orgasmen durchspielen wollen. „So, Schatz, heute schauen wir mal, was dein Gebärmutterhals macht. Ich habe gehört, das soll auch so ein Orgasmuspunkt sein. Das muss doch bei dir auch funktionieren.“ „Ja, mach mal. Gestern hatte ich nur einen klitoralen Höhepunkt. Der Vaginale soll viel intensiver sein. Deswegen habe ich die ganze Woche allein geübt.“

Ein Reflex namens Orgasmus

Man kann den Orgasmus auch als einen Reflex definieren. Ebenso reflexhaft reagieren wir zuerst auf bestimmte Reize mit sexueller Erregung. Diese Reize sind individuell sehr unterschiedlich: Gerüche, Gedanken, Bilder, Berührungen und vieles mehr.

Steigern wir die Erregung, kommen wir bestenfalls irgendwann an den Point of no return (PONR), an dem der Orgasmus nicht mehr aufzuhalten ist. Bei Männern ist das der Moment der Ejakulation. Sie können trainieren, kurz vor dem PONR die Erregung wieder abflauen zu lassen, um dann wieder bis kurz vor diesen Punkt zu kommen.

Bei Frauen ist der Weg zum PONR störanfälliger. Gedanken, Geräusche, Selbstzweifel, all das kann die Erregungskurve im Nullkommanichts zum Absturz bringen. Und auch der Orgasmus selbst kann noch kurz vorher wie ein Niesen abgewürgt werden. Das machen Frauen natürlich nicht mit Absicht. Aber ein unbewusstes Gedankenkonstrukt aus „so etwas machen Frauen nicht, Frauen zeigen ihre Lust nicht, bloß nicht die Kontrolle verlieren, oh Gott, wie sehe ich aus?“ sorgt dafür, dass es keine Entspannung, keinen Raum für dieses Loslassen, das den Orgasmus ja auch ausmacht, gibt.

Lustorgan Prostata - Symbolfoto

Lustorgan Prostata

Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?

Wie schön, dass es wenigstens bei Männern etwas einfacher zugeht. Hier wird der Orgasmus in der Regel durch die Stimulation von Penisschaft und Peniseichel hervorgerufen. Mittlerweile hat sich auch herumgesprochen, dass eine Stimulation der Prostata einen Höhepunkt hervorrufen kann. Allerdings ist diese sexuelle Praktik nicht jedermanfraus Sache.

Bei Frauen muss man es allerdings auch nicht so kompliziert machen und die Messlatte mit immer neuen Orgasmusarten immer höher legen. Ich gehöre zu den Klitoris-AnhängerInnen und vertrete die Auffassung, dass die Klitoris mit ihrem kleinen Schaft und der gebündelten Kraft von 8000 Nervenenden in der Eichel das Zentrum des weiblichen Orgasmus ist. Nun beschränkt sich das Lustempfinden aber nicht nur auf diese kleine Perle, die zuweilen so weit vom Scheideneingang entfernt liegt, dass sie bei der Penetration nicht direkt berührt wird. Die Klitoris umrahmt mit ihren erst 1998 entdeckten Schenkeln auch den Vaginaleingang.

Das Schöne daran ist, dass es deshalb nicht auf die Penislänge ankommt sondern viel mehr auf die Art der Bewegung. Probiert statt des üblichen Rein-Raus doch einmal eher kreisförmige Bewegungen und massiert mit dem Penis den Scheideneingang. Das wirkt Wunder. Und wenn dann ein Orgasmus kommt und Ihr Euch fragt, was für einer das nun ist, denkt an die Worte von Betty Dodson: „Ein Orgasmus ist ein Orgasmus ist ein Orgasmus“ und genießt es einfach!

Bild: © MORO, © llhedgehogll / fotolia.com

Squirting - Symbolfoto
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Der heilige Gral der weiblichen Ejakulation

Lustvolles Gestöhne, seine Hand schiebt sich immer tiefer in sie hinein, reibt an der vorderen Scheidenwand, sie windet sich vor Erregung – und dann passiert es. Mit einem Mal schießt eine klare Flüssigkeit aus ihr heraus. Oh Gott, denkt sie, was ist passiert??? Habe ich etwa gerade gepinkelt??? Das ist oft der erste Gedanke, der einer Frau in den Kopf schießt, wenn sie dieses Erlebnis ganz unerwartet zum ersten Mal hat. Andere Frauen hingegen versuchen vergeblich zu ejakulieren und zweifeln an sich selbst. In der Porno-Szene ist die weibliche Ejakulation, auch Squirting genannt, mittlerweile zum festen Bestandteil des sexuellen Repertoires geworden – sei es nun echt oder gefaked. Im wahren Leben jedoch sind lange nicht alle Frauen und Männer über dieses Phänomen weiblicher Lust aufgeklärt. Und so kommt es häufiger dazu, dass sich Frauen aus Angst vor dieser vermeintlich peinlichen Angelegenheit gar nicht mehr richtig gehen lassen können. Dabei ist die weibliche Ejakulation etwas ganz Natürliches, das große Lustgefühle hervorrufen kann. Aber warum können wir das überhaupt und wie können wir das auslösen?

Prostatasex - Symbolfoto

Wie fühlt sich Prostatasex an?

G-Punkt und Prostata – Gar nicht so verschieden!

Deborah Sundahl stellt in ihrem Buch „Weibliche Ejakulation und der G-Punkt“ die These auf, dass jede Frau die Fähigkeit zum Squirten habe. Wer sich auf die Suche begibt, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Hauptakteur ist der G-Punkt. Man kann sagen, er sei eine Art weiblicher Prostata. Oder vielleicht ist die Prostata auch ein männlicher G-Punkt. Nennen wir es, wie wir wollen. Hier verbirgt sich auf jeden Fall der Grund für die Ejakulationsfähigkeit der Frau. Denn die beiden haben mehr gemeinsam, als man denkt. Die Vorsteherdrüse, wie die Prostata auch genannt wird, schmiegt sich mit ihrer Kastanienform um die männliche Harnröhre und ist zum großen Teil für die Produktion der Ejakulatsflüssigkeit zuständig. Ohne Prostata keine Ejakulation. Und die Stimulation kann zu intensiven Lustgefühlen und Orgasmen führen. Diese Tatsache ist mittlerweile recht bekannt und auch der Grund für die zunehmende Beliebtheit von eigens dafür entwickelten Sex-Toys.

Bei der Frau ist es ganz ähnlich. Hier ist die Harnröhre ebenfalls von Drüsen umgeben, Skene- oder paraurethrale Drüsen genannt. Diesen Bereich bezeichnen wir als G-Punkt. Dass man hier nun prostata-ähnliches Gewebe fand, finde ich nicht verwunderlich. Schließlich sind wir Menschen alle im Frühstadium unserer embryonalen Entwicklung weiblich und haben dieselben Geschlechtsanlagen. Erst durch die Zufuhr von Androgenen bildet sich ab der 7. Schwangerschaftswoche das männliche Geschlecht heraus. Aus der Klitoris wird die Eichel, aus den Schamlippen der Hodensack – um es vereinfacht zu erklären. Falls sich das mal jemand gefragt hat: Das ist auch der Grund, warum Männer Brustwarzen haben, obwohl sie diese gar nicht brauchen. Wir sind am Anfang eben alle Mädchen. 😀

Höhepunkt

Die lustvolle G-Punkt-Stimulation

Der G-Punkt

Zurück zum G-Punkt: Ähnlich der Prostata können auch die weiblichen Drüsen bei großer Erregung auf Berührungen erogen reagieren. Auch sie füllen sich mit Flüssigkeit – dem weiblichen Ejakulat. Und genau wie beim Mann ergießt sich das Ejakulat aus der Harnröhre. Es handelt sich aber trotzdem nicht um Urin! Genauso wenig wie bei der männlichen Ejakulation, und die kommt schließlich auch durch die Harnröhre. Die Flüssigkeit ist wässrig und weiß-klar. Wie viel herauskommt, ist wieder bei jeder Frau unterschiedlich. Bei manchen nur weniger Milliliter, bei anderen sichtbar mehr. So kann es auch sein, dass das Ejakulat als solches gar nicht wahrgenommen wird.

Nun ist es aber nicht so, dass jede Frau ejakulieren könnte – auch wenn die Veranlagung durch die Drüsen wohl gegeben ist. Da möchte ich Deborah Sundahl widersprechen. Manche Frauen tun es und manche nicht. Das hängt zum einen von der Stimulation ab und zum anderen auch von der Anatomie. Denn bei manchen Frauen ist der Harnröhreneingang bei großer Erregung durch das angeschwollene Geschlecht verschlossen, so dass sich die Flüssigkeit rückwärts in die Blase entleert. Das kennen wir auch von Männern. Da wird das „retrograde Ejakulation“ genannt. Der Orgasmus findet statt, die Ejakulation jedoch nicht. Manche Frauen verspüren auch nach dem Geschlechtsverkehr einen starken Harndrang. Wenn der Urin dann klar und geruchslos ist, könnte es sich um das Ejakulat handeln.

Squirting - weibliche Ejakulation - Symbolfoto

Ejakulieren wir nur Urin?

Im Dezember 2014 wurde eine Studie veröffentlicht, in der französische Wissenschaftler die Theorie aufstellten, dass das weibliche Ejakulat aus Urin bestehe. „Die Daten, die wir während der Ultraschalluntersuchungen der Blase und in biochemischen Analysen gesammelt haben, weisen darauf hin, dass es sich bei der weiblichen Ejakulation um die unwillkürliche Absonderung von Urin während sexueller Aktivität handelt, obwohl in der Flüssigkeit auch ein marginaler Anteil von Prostatasekreten festgestellt werden kann.“ Hm. Wisst Ihr, wie viele Frauen untersucht wurden? Sieben. Anhand der Untersuchung von sieben Frauen wird also eine solche Aussage getroffen. Und die verunsichert dann ihrerseits tausende Frauen. Pädagogisch ist das jedenfalls kein guter Zug. Puh, das regt mich richtig auf. Wer hat die sieben wohl ausgesucht? Und nach welchen Kriterien? Vielleicht haben ja gerade diese Frauen eine Harninkontinenz? Oder waren sie vielleicht aufgeregt? Aufregung drückt bei mir immer auf die Blase. Oder bei den Messungen ist etwas schiefgelaufen. Oder sie haben an der falschen Stelle geguckt? Das passiert ja häufiger, wenn Männer versuchen, die weibliche Sexualität zu ergründen. Und die ist und bleibt ein Mysterium. Warum bekommen wir einen Orgasmus, wo wir den doch gar nicht für die Fortpflanzung brauchen? Gibt es einen vaginalen Orgasmus? Warum sind manche Frauen am Muttermund für Lust empfänglich? Manchmal müssen wir auch nicht alles so genau wissen. Wo bleibt denn da das Geheimnisvolle? Solange es uns Spaß macht, sollten wir es einfach genießen. Ich muss doch auch nicht bei jedem guten Essen bis auf die letzte Zutat genau wissen, was der Koch oder die Köchin verwendet hat. Oder welches Lied er oder sie bei der Zubereitung im Radio gehört hat.

G-Punkt-Vibrator Silky Curve

Der G-Punkt – Das Atlantis der weiblichen Lust

Und wie können wir nun ejakulieren?

Als erstes braucht Ihr einen gut trainierten PC-Muskel. Euren G-Punkt solltet Ihr bereits kennengelernt haben und wissen, wie Ihr ihn stimulieren könnt. Dann kann es losgehen. Stimuliert ihn so lange, bis Ihr merkt, dass der Orgasmus in greifbare Nähe rückt. Dabei schwillt er immer weiter an. Vielleicht macht sich jetzt ein dringendes Bedürfnis bemerkbar. Wenn Ihr jedoch vorher auf der Toilette gewesen seid, sollte Eure Blase leer sein. Zudem können sich intensive Lustgefühle bis in die Beine hinunter ausbreiten. Deborah Sundahl nennt das die „Ejakulationsraketen“. Jetzt könnt Ihr mit Eurem PC-Muskel heftig nach außen drücken, als wolltet Ihr pinkeln. Kurz halten, entspannen, weiter stimulieren. Das wird mehrmals wiederholt. Wenn der G-Punkt stark angeschwollen ist, Ihr sehr erregt seid und das Gefühl habt, pinkeln zu müssen, ist es soweit. Finger raus und die Flüssigkeit wie beim Pinkeln herauspressen. Nicht vergessen, das, was da herauskommt, ist kein Urin! Vielleicht probiert Ihr das zuerst im Bad aus. In der Hocke in der Badewanne oder Dusche zum Beispiel. Das ist zwar nicht so kuschelig wie im Bett, nimmt aber die Hemmung vor der Flüssigkeit. Geschafft? Geschafft! Herzlichen Glückwunsch!

Noch einmal zum Schluss: Nicht alle Frauen fühlen sich von der Vorstellung dieses Flüssigkeitsausstoßes angetörnt und nicht alle Frauen können „squirten“. Ich habe mit Frauen gesprochen, die nur ein einziges Mal ejakuliert haben, und mit Frauen, bei denen es nur mit einem einzigen Partner geklappt hat. Es ist also völlig ok, es nicht zu versuchen oder es nicht zu können. Spaß macht, was gefällt. Setzt Euch nicht unter Druck und lasst Euch auch nicht unter Druck setzen!

Bildquelle: © llhedgehogll / fotolia.com

Scheide riecht unangenehm

Ich habe mal eine frage ich bin extrem leck süchtig das ist sowas von geil die Pussy zu Lecken das Problem ist aber das meine Freundin immer extrem feucht wird und immer etwas Urin raus läuft was kann Mann da machen auch beim sex ist der Geruch extrem.
Thomas, 43 Jahre

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Gibt es die weibliche Ejakulation – Squirting – wirklich?

Symbolfoto - weibliche EjakulationSeit sogenannte Squirting-Videos in letzter Zeit immer populärer geworden sind, wird dieses Phänomen besonders bei uns Frauen heiß diskutiert: Gibt es wirklich Frauen, die beim Orgasmus eine klare Flüssigkeit absondern, also „squirten“ (abspritzen), oder sind solche Squirting-Filme gefälscht? Erst neulich habe ich mich mit meiner Cousine darüber unterhalten: Wir kennen beide keine Frau, die dazu in der Lage wäre – ein gemeinsamer Freund meint jedoch, dass er so etwas schon erlebt hätte. Er war sich allerdings nicht sicher, ob es sich dabei um Urin aus der Blase oder weibliches Ejakulat gehandelt hat.

Und genau um diese Frage geht es mir auch: Natürlich kann sich, wenn man beim Orgasmus die Muskeln rhythmisch zusammenzieht und entspannt, die Blase spontan entleeren, doch dann würde es sich eben nicht um eine „echte“ weibliche Ejakulation handeln, sondern um Natursekt. 😉 Es wird auch behauptet, dass es sich beim Squirten um ein eigenständiges Sekret handelt, das aus einer speziellen Drüse und eben nicht aus der Harnröhre kommt – siehe auch Cytherea – die Königin des Squirting.

Medizinisch ist die Existenz einer solchen Drüse heute zwar nachgewiesen, da sie jedoch winzig klein ist, können Feuerwehrschlauchgleichen Ergüsse, die man bei manchen Squirting-Filmen sieht eigentlich kaum möglich sein. Vielleicht handelt es sich daher eher um die Drüse für die normale Feuchtigkeit, die während sexueller Erregung abgesondert wird und von Frau zu Frau unterschiedlich stark sein können.

Da aber angeblich bis zu einem Drittel der Frauen tatsächlich eine weibliche Ejakulation erleben können, interessieren mich nun Eure Erfahrungen: Glaubt Ihr selbst, dass es die weibliche Ejakulation wirklich gibt und habt ihr sie schon selbst an Euch oder an anderen Frauen erlebt? Ich hoffe auf zahlreiche Antworten, damit wir uns alle ein genaueres Bild machen könne. 🙂

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Der weibliche Orgasmus – das Mysterium für den Mann?

Weiblicher Orgasmus - SymbolfotoMal ehrlich Männer: Obwohl Euch sicher die meisten Frauen im Bett zeigen, wie sehr Ihr sie anmacht, bleibt doch immer ein gewisser Restzweifel: Im Gegensatz zur offensichtlichen männlichen Ejakulation, weiß „Mann“ nämlich bei der Frau nie so genau, ob sie wirklich gekommen ist – der weibliche Orgasmus bleibt immer ein kleines Mysterium. 😉

Für alle, die es ganz genau wissen möchten – und die „Zeichen“ selbst noch nicht so gut erkennen können, möchte ich deshalb heute versuchen, Euch die besten Anzeichen für einen echten weiblichen Orgasmus zu beschreiben.

1.) Die Atmung: In der Phase vor dem Orgasmus wird bei der Frau – genau, wie beim Mann – die Atmung flacher und zugleich heftiger / schneller, das heißt die Atemzüge werden kürzer, der Oberkörper spannt sich an und Bauch und Brustkorb heben sich dadurch weniger, als sonst. Manchmal hält man den Atem sogar für ein paar Sekunden ganz an, um sich ganz auf das aufkommende Orgasmusgefühl zu konzentrieren – Frau atmet sich also quasi in den Orgasmus hinein. Dass wilde Schreie in dieser Phase eher ungewöhnlich sind, versteht sich von selbst – man stöhnt eher kurz und heftig.

2.) Der Herzschlag: Während und direkt nach dem Orgasmus pocht das Herz – ebenfalls wie beim Mann – wie wild und fast schon hörbar. Dies ist einer der besten Beweise dafür, dass die Frau gekommen ist, denn ein Orgasmus ist eine immense körperliche Anstrengung, bei der das Blut schneller durch den gesamten Körper gepumpt wird – das Herz arbeitet dafür auf Hochtouren. Wenn ihr es genau wissen wollt, tastet also nach dem Herzschlag Eurer Liebsten und vergewissert Euch.

3.) Das Pulsieren: Pulsieren ist vielleicht das falsche Wort, aber ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll: Direkt beim Orgasmus und bis einige Sekunden danach zieht sich die Muskulatur in der Vagina pulsartig zusammen und entspannt sich wieder – genau, wie das Zucken des Penis beim hinausschießen des Spermas. Wenn Ihr Eure Partnerin mit der Hand befriedigt habt, könnt Ihr es am besten fühlen. Natürlich könnt Ihr Euch aber auch „wissenschaftliche Untersuchungen“ anstellen, indem Ihr ihren Orgasmus aus der Nähe beobachtet. Wer es ganz genau wissen möchte, kann dazu auch ein Spekulum zur Hilfe nehmen. 🙂

4.) Das Zucken: Ein weiteres Zeichen für einen echten Orgasmus ist das „Zucken“ des gesamten Körpers und besonders der Beine beim Orgasmus: Die Millionen von Nervenenden in der Klitoris sind mit dem gesamten Körper verbunden. Wenn sie gereizt – bzw. überreizt werden, kommt es zu regelrechten Zuckungen in anderen Körperteilen. Das passiert meist gegen Ende des Orgasmus, wenn jede weitere Berührung der Klitoris eher unangenehm ist. Auch dieses Phänomen ist genau so, wie beim Mann: Direkt nach dem Orgasmus ist der Penis so empfindlich, dass man ihn am besten erstmal gar nicht mehr berühren sollte.

Wenn Eure Frau all diese „Symptome“ zeigt, könnt Ihr ziemlich sicher sein, dass Ihr Eure Liebste nach allen Regeln der Kunst verwöhnt habt und sie tatsächlich rundum zufrieden mit Euch ist. Falls Ihr Unterstützung dafür braucht, findet Ihr hier jede Menge Accessoires und hier „Was Frauen wirklich wollen!“, um ihr noch mehr Lust zu spenden. 😉

Falls es noch nicht so richtig klappt, hier noch ein paar Tipps wie Frauen leichter zum Orgasmus kommen können.

Cytherea – die Königin des Squirting (weibliche Ejakulation)
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Cytherea – die Königin des Squirting (weibliche Ejakulation)

Lange war sie wenig bis gar nicht bekannt und auch heute noch ranken sich so manche Mythen um die weibliche Ejakulation. Fakt ist, dass es sie gibt, dass aber lange nicht jede Frau dazu in der Lage ist. Beim „squirten“ spritzt beim Orgasmus und äußerster Erregung der Frau nicht etwa Harn, sondern eine klare, neutrale Flüssigkeit aus der Harnröhre. Was man in Pornos inzwischen oft sieht (leider oft auch gefälscht), beherrscht eine Darstellerin in Perfektion: Cytherea, die Königin der weiblichen Ejakulation. Die 27-jährige Amerikanerin ist spezialisiert auf die Darstellung von sogenannten „Squirting-Szenen“ und beweist uns allen so, dass die weibliche Ejakulation sehr wohl existiert.

Wie findet Ihr den kleine Video-Vorgeschmack auf die heiße – oder lieber feuchte Cytherea?

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