Erotophonie – Bei Anruf Selbstbefriedigung

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Was ist Erotophonie?

Manche Leute haben es schwer, ihre sexuellen Vorlieben ausleben zu können. Entweder ist es so, dass man niemanden findet, der ähnliche sexuelle Präferenzen hat oder die eigenen Vorlieben beeinträchtigen andere oder verstoßen sogar gegen das Gesetz. Dies gilt vor allem für manche Fetische. Einer, der sowohl Menschen beeinträchtigt und zumindest bei langfristiger Anwendung gegen das Gesetz verstößt, ist die Erotophonie.

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Mit Unbekannten über Sex reden

Erotophonie beschreibt den Fetisch, unbekannte Menschen anzurufen und sich dabei selbst zu befriedigen. Der Inhalt der Gespräche wird vom Fetischisten, also vom Anrufer, bestimmt und ist erotischer Natur. Erotophonie bedeutet wörtlich übersetzt nämlich „Telefonieren über erotische Inhalte“. Die Freude ist dabei allerdings sehr einseitig. Der Angerufene empfindet das Gespräch meist nicht sehr lustvoll, sondern eher als störend. Denn in der Regel ist es mit einem Anruf nicht getan. Der Anrufer kontaktiert die Person nämlich oftmals mehrfach. Die Anrufe können sich zu einer Art „Telefonterror“ entwickeln.

Erregend & beleidigend?

Es bleibt nicht unbedingt nur bei erotischen Themen. Mit zunehmender Erregung kommt es durchaus vor, dass der Anrufer ziemlich obszön wird und den Angerufenen beleidigt. Wenn man also einen Anruf bekommt, eine wildfremde Stimme über intime Dinge reden möchte und mit der Zeit beleidigend wird, dann kann man durchaus nachvollziehen, dass der Angerufene nicht immer begeistert ist. Es ist eben kein Dirty Talk, der auf Beidseitigkeit beruht. In der Wissenschaft geht man aufgrund des krankhaften Wiederholens von einer sexuellen Störung aus, die therapierbar ist. Männer besitzen den Fetisch dabei weitaus häufiger als Frauen.

Spezieller Sadismus

Bei der Erotophonie geht man von einer Sonderform des Sadismus aus. Die Angerufenen sind nämlich in der Regel „ausgelieferte Opfer“. Beispielsweise werden vermehrt Telefonseelensorger angerufen, die nicht einfach auflegen können oder dürfen. Der Fetischist nutzt diese Situation für sich aus. Als sexuell erregend empfindet der Fetischist vor allem die Anonymität und die potenzielle Entdeckung, die während des Gespräches gemacht werden kann. Dem Anrufer geht es aber trotzdem mehr um sich selbst und seine eigene Befriedigung als um die Person am anderen Ende der Leitung. Deshalb ist sie auch beliebig austauschbar.

Reflektiert Euer Verhalten!

Wenn Ihr Euch selbst als erotophon einschätzen würdet, dann bedenkt immer, dass die andere Seite nicht immer unbedingt genauso erregt sein wird wie Ihr selbst. Falls Ihr die Grenzen gut abstecken könnt, dann sollte es noch im Rahmen sein. Werdet Ihr aber sehr ausfallend und Menschen sagen Euch ausdrücklich, dass Ihr nicht mehr anrufen sollt, dann holt Euch entweder Hilfe oder tut das mit Menschen, die eine ähnliche Neigung haben oder das Spiel gegen Bezahlung mitspielen!


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